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Forsa: Merz weiter auf Allzeittief - AfD bleibt auf Rekordhoch

  • dts - 8. September 2026, 14:11 Uhr
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Friedrich Merz am 08.09.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der von Forsa gemessenen Wählergunst gibt es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nur geringe Bewegung. Laut der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv verliert nur die Linke gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf elf Prozent. Das BSW steigt hingegen auf drei Prozent und wird wieder gesondert ausgewiesen. Alle anderen Parteien bleiben unverändert.

Damit liegt die AfD weiter auf einem Rekordhoch von 28 Prozent, während die Union bei 21 Prozent bleibt. Es folgen die Grünen mit 16 Prozent, SPD mit zwölf Prozent, die FDP mit vier Prozent und sonstige Parteien mit fünf Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 29 Prozent und damit weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent. Inwieweit sich das Wahlergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf die bundespolitische Stimmung auswirken wird, kann erst in der kommenden Woche beurteilt werden.

Auch bei einer Bundestagswahl im Osten Deutschlands läge die AfD ganz vorne. Nach dieser Erhebung wäre sie bei 45 Prozent und damit mit weitem Vorsprung vor allen anderen Parteien. Die Linke käme auf 15 Prozent und läge damit noch vor der CDU/CSU, die im Osten nur auf zwölf Prozent käme. SPD und Grüne lägen jeweils bei neun Prozent, das BSW bei fünf Prozent und sonstige Parteien ebenfalls bei fünf Prozent.

Bei der Frage, welcher Partei die Bürger am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, bleibt die AfD mit 13 Prozent vorn. Die Union folgt unverändert mit zwölf Prozent und steht damit weiter auf dem schlechtesten Wert seit knapp vier Jahren. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt und kommen auf acht Prozent. Der SPD trauen fünf Prozent am ehesten politische Kompetenz zu. Für die Linke sind es nach einem Rückgang um zwei Prozentpunkte noch vier Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten, 55 Prozent, traut jedoch weiterhin keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten lösen zu können.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt weiterhin auf seinem Tiefstwert. Wie in der Vorwoche sind nur 13 Prozent der Bundesbürger mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden, während 85 Prozent unzufrieden sind. Besonders gering ist die Zustimmung im Osten. Dort bewerten lediglich sieben Prozent Merz` Arbeit positiv, im Westen sind es 15 Prozent. Entsprechend sind im Osten 91 Prozent unzufrieden, im Westen 83 Prozent.

Für die Erhebung wurden vom 1. bis 7. September 2026 insgesamt 2.502 Personen befragt.

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