Nach dem Diebstahl von 13 Affen aus einem Zoo im Südwesten Frankreichs hat die Polizei elf Tiere wiedergefunden. Mehrere Verdächtige wurden in Tarbes im Département Hautes-Pyrénées festgenommen, wie am Freitag aus Ermittlerkreisen verlautete. Der Tierpark in Lescar erklärte, aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen wie Videokameras habe die Polizei die Spur der Affen schnell zurückverfolgen können.
Die 13 Tiere waren in der Nacht von Montag auf Dienstag aus dem Zoo von Lescar bei Pau im Département Pyrénées-Atlantiques gestohlen worden. Ein weiterer, zunächst vermisster Affe wurde kurz nach dem Diebstahl im Tierpark aufgefunden. Bei den Tieren handelte es sich dem Zoo zufolge um Büschelaffen und Lisztaffen - letztere gelten in freier Natur als vom Aussterben bedroht.
Der Zoo, der auch als Auffangstation für misshandelte oder illegal gehandelte Tiere fungiert, teilte im Onlinedienst Facebook mit, er verfüge "über Alarmanlagen, ein großes Videoüberwachungsnetz und auch nachts über Personal vor Ort". Deshalb habe die Gendarmerie die Affen schnell wiederfinden können.
Nach Angaben von Zoodirektor Guillaume Darzacq waren "ganze Familien mit Jungtieren" unter den gestohlenen Affen. Auf dem Schwarzmarkt seien sie "ein kleines Vermögen" wert.
Brennpunkte
Affendiebstahl in Frankreich: Verdächtige festgenommen
- AFP - 30. Oktober 2026, 20:51 Uhr
Nach dem Diebstahl von 13 Affen aus einem Zoo im Südwesten Frankreichs hat die Polizei elf Tiere wiedergefunden. Mehrere Verdächtige wurden in Tarbes im Département Hautes-Pyrénées festgenommen.
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