US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch von Chinas Staatschef Xi Jinping im Weißen Haus am Jahresende in Aussicht gestellt. "Er kommt ins Weiße Haus, ja, gegen Ende des Jahres", sagte Trump in einem Interview des Fernsehsenders NBC, das am Mittwoch aufgezeichnet und am Sonntag ausgestrahlt wurde. "Das sind die beiden mächtigsten Länder der Welt, und wir haben ein sehr gutes Verhältnis", fügte der US-Präsident hinzu.
Die Spannungen zwischen den USA und China hatten nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr stark zugenommen. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt überzogen sich gegenseitig mit Zöllen und Handelsbeschränkungen. Auch bei außenpolitischen Themen stehen China und die USA sich gegenüber, etwa beim Taiwan-Konflikt.
Am Mittwoch hatten Trump und Xi miteinander telefoniert. Trump bezeichnete das Telefonat in seinem Onlinedienst Truth Social als "exzellent" und erklärte, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten seien "äußerst gut". "Meine Beziehung zu China und meine persönliche Beziehung zu Präsident Xi ist eine äußerst gute und wir wissen beide, wie wichtig es ist, dass es so bleibt", schrieb Trump.Â
Der US-Präsident erklärte, dass er mit Xi über Handel, Taiwan, den Iran und den russischen Krieg gegen die Ukraine gesprochen habe. Zudem sei es um eine Reise nach China gegangen, auf die er sich "sehr freue".Â
Xi hatte in dem Telefonat mit Trump nach chinesischen Angaben zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen, um die Beziehungen zwischen Washington und Peking zu stärken. "Indem wir die Probleme eins nach dem anderen angehen und kontinuierlich gegenseitiges Vertrauen aufbauen, können wir an einem richtigen Weg arbeiten, damit beide Länder miteinander zurechtkommen", sagte Xi laut dem staatlichen Sender CCTV.
Politik
Trump kündigt Besuch von Chinas Präsident Xi im Weißen Haus am Jahresende an
- AFP - 8. Februar 2026, 23:41 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch von Chinas Staatschef Xi Jinping im Weißen Haus am Jahresende in Aussicht gestellt. Die Spannungen zwischen den USA und China hatten nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr stark zugenommen.
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