In den französischen Alpen sind erneut drei Menschen durch Lawinen getötet worden. Eine Gruppe von fünf Skifahrern sei am Dienstag in den Bergen nahe dem Urlaubsort La Grave von einer Lawine erfasst worden, erklärte die Staatsanwaltschaft in Gap im Südosten Frankreichs. Zwei Menschen seien getötet worden. Zudem wurde ein Wanderer in der Nähe von Valloire im Südosten Frankreichs durch Schneemassen getötet.
Bei dem Unglück nahe dem Urlaubsort La Grave war die Gruppe laut Staatsanwaltschaft außerhalb der Pisten unterwegs. Bei den Todesopfern handelte es sich um einen Briten und einen Polen. Ein weiterer Skifahrer, der die Gruppe leitete, wurde verletzt. Die beiden anderen Skifahrer, unter ihnen ein Deutscher, seien unversehrt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Lawinengefahr im Gebiet La Grave am Berg La Meije war am Dienstag aufgrund einer Kombination von Neuschnee und Wind laut dem französischen Wetterdienst "hoch".
In der Nähe von Valloire wiederum riss eine große Lawine am Vormittag mehrere Wanderer mit sich, wie Bürgermeister Jean-Pierre Rougeaux der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Ein Mensch kam ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt.
Mit dem Vorfall hat sich die Zahl der seit Saisonbeginn durch Lawinenunglücke getöteten Menschen in Frankreich auf 28 erhöht. Die meisten von ihnen starben den Angaben zufolge im Januar. Erst am Freitag waren drei Skifahrer, darunter zwei Briten, in den französischen Alpen bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen.
Brennpunkte
Erneut drei Tote bei Lawinenunglücken in französischen Alpen
- AFP - 17. Februar 2026, 20:21 Uhr
In den französischen Alpen sind erneut drei Menschen durch Lawinen getötet worden. Zwei Skifahrer starben in den Bergen nahe dem Urlaubsort La Grave. Zudem wurde ein Wanderer in der Nähe von Valloire durch Schneemassen getötet.
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