Südkorea hat gegen ein Siegesbanner protestiert, das kurz vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs in der Ukraine an der russischen Botschaft in Seoul aufgehängt worden war. Angesichts des an der Außenwand der Botschaft befestigten Banners mit dem Schriftzug "Der Sieg wird unser sein" habe man Russland die Position Südkoreas deutlich gemacht, erklärte das Außenministerium in Seoul am Sonntag.
Weiter hieß es, die südkoreanische Regierung habe "die russische Invasion der Ukraine stets als illegalen Akt bezeichnet". Vor diesem Hintergrund seien auch Äußerungen des russischen Botschafters in Seoul, Georgi Sinowjew, kritisiert worden. Der Botschafter hatte die Rolle nordkoreanischer Soldaten bei der Rückeroberung der russischen Region Kursk nach einer Teilbesetzung durch die ukrainische Armee gelobt.Â
Südkorea hatte den Einsatz nordkoreanischer Truppen im Ukraine-Krieg als "große Gefahr" für die nationale Sicherheit des Landes bezeichnet und Pjöngjang dazu aufgefordert, Russland nicht mehr militärisch zu unterstützen.
Das Siegesbanner in den Farben der russischen Flagge war zuerst am Wochenende an der russischen Botschaft in Seoul gesichtet worden. Am Montagmorgen hing es dort noch, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Der Beginn des russischen Überfalls auf die gesamte Ukraine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal.
Brennpunkte
Vor Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Siegesbanner an russischer Botschaft in Südkorea
- AFP - 23. Februar 2026, 08:49 Uhr
Südkorea hat gegen ein Siegesbanner protestiert, das kurz vor dem vierten Jahrestag des Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine an der russischen Botschaft in Seoul aufgehängt wurde.
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