Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr verteidigt. Dies sei "ein sehr wichtiger Schritt", sagte Pistorius am Mittwoch nach einer Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses in Berlin. Drohnen würden den Krieg Russlands gegen die Ukraine dominieren. Und auch wenn niemand wisse, ob das in fünf Jahren noch der Fall ist, müsse auch die Bundeswehr ihre Drohnennutzung intensivieren.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll am Nachmittag grünes Licht für die Beschaffung tausender Kampfdrohnen für die Bundeswehr geben. Die unbemannten Flugkörper sollen der Bundeswehr-Brigade in Litauen bei der Abschreckung gegen Russland helfen. Das Bundesverteidigungsministerium hat den beiden deutschen Rüstungs-Startups Stark Defence aus Berlin und Helsing aus München dafür Großaufträge erteilt.
Wegen der umstrittenen Beteiligung des Trump-Vertrauten Peter Thiel an Stark Defence gab es aber in der SPD Vorbehalte. Diese Bedenken räumte Pistorius nun aus. Thiel habe nur eine Beteiligung in Höhe eines einstelligen Prozentsatzes "ohne Zugriff oder Einsicht in operative Sachverhalte", betonte der Minister. "Das ist uns schriftlich versichert worden." Es gebe deshalb "keinerlei Bedenken".
Politik
Pistorius: Kauf von Kampfdrohnen für Bundeswehr ist "sehr wichtiger Schritt"
- AFP - 25. Februar 2026, 11:18 Uhr
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr verteidigt. Dies sei 'ein sehr wichtiger Schritt', sagte Pistorius. Bedenken hinsichtlich eines Drohnen-Herstellers räumte er aus.
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