In Deutschland sind im Jahr 2024 für jeden Schüler und jede Schülerin durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben worden. Das entspricht einem Anstieg von 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent für die öffentlichen Schulen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen war dies vor allem auf die gestiegenen Personalkosten, die 75 Prozent der Aufwendungen ausmachten.Â
Zwischen den Schularten zeigten sich laut Statistik teils große Unterschiede. An Grundschulen gaben die öffentlichen Haushalte durchschnittlich 9000 Euro pro Kind aus, an Integrierten Gesamtschulen waren es 12.500 Euro, an Gymnasien 11.700 Euro und an Berufsschulen 7600 Euro.Â
Am höchsten waren die Ausgaben 2024 mit 13.700 Euro in Berlin, gefolgt von Hamburg mit 13.200 Euro und Bayern mit 11.900 Euro. Am niedrigsten waren die Pro-Kopf-Ausgaben mit 9100 Euro in Sachsen-Anhalt. Den stärksten Anstieg um jeweils elf Prozent verzeichneten die Länder Bremen, Brandenburg und Hessen.Â
Politik
Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen
- AFP - 12. März 2026, 08:55 Uhr
In Deutschland sind im Jahr 2024 für jeden Schüler und jede Schülerin durchschnittlich 10.500 Euro ausgegeben worden. Das entspricht einem Anstieg von 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Weitere Meldungen
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem neuen Urteil die Rechte von Menschen mit Transidentität gestärkt. Diese haben einen Anspruch darauf, dass ihre Dokumente
MehrDer Erfurter Altbischof Joachim Wanke ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 84 Jahren im katholischen Krankenhaus in der thüringischen Landeshauptstadt, wo er seit Freitag
MehrPolitiker von CDU und SPD haben Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) aufgefordert, das geplante Österreich-Modell zur Begrenzung des Benzinpreisanstiegs bereits in
MehrTop Meldungen
Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller warnt die Bundesregierung vor einem "gigantischen Verschiebebahnhof". Der Reflex in der Politik sei
MehrAachen (dts Nachrichtenagentur) - Treue Kunden werden im deutschen Strommarkt offenbar systematisch benachteiligt. Das ergab eine Studie der RWTH Aachen im Auftrag des
MehrAls Reaktion auf finanzielle Sanktionen gegen Anteilseigner darf eine Holding ihnen das Stimmrecht entziehen. Das Einfrieren ihrer Gelder hindert sie daran, an der
Mehr













