Nach einer tödlichen Beilattacke auf einen Nachbarn ist ein Mann in Hamburg am Freitag dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das Landgericht der Hansestadt ging nach Angaben einer Sprecherin von krankheitsbedingt fehlender Schuldfähigkeit bei dem an paranoider Schizophrenie leidenden 42-Jährigen aus. Die Tat hatte sich im September vergangenen Jahres in einem Mehrfamilienhaus ereignet. Der Beschuldigte ging danach selbst zu einer Polizeiwache und berichtete dort von seinem Angriff.
Einsatzkräfte fanden den 62-jährigen Nachbarn anschließend mit massiven Verletzungen in dem Wohnhaus im Stadtteil Moorwerder, für ihn kam jede Hilfe zu spät. Laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte sich der Beschuligten seinem Opfer von hinten genähert und ihm mit dem Beil auf den Kopf geschlagen. Anschließend hatte er sich auf den am Boden Liegenden gekniet und weiter mit der Waffe auf diesen eingewirkt.
Laut Gericht war der Beschuldigte aufgrund eines "krankheitsbedingten Bedrohungserlebens" nicht in der Lage, das Unrecht seines Handelns zu erkennen. Er sei für die Allgemeinheit gefährlich und werde in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht, hieß es. Es handelte sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren, keinen regulären Strafprozess.
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Tödlicher Beilangriff auf Nachbarn: Mann in Hamburg in Psychiatrie eingewiesen
- AFP - 13. März 2026, 13:04 Uhr
Nach einer tödlichen Beilattacke auf einen Nachbarn ist ein Mann in Hamburg in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das Landgericht der Hansestadt ging von krankheitsbedingt fehlender Schuldfähigkeit aus.
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