Der französische Energiekonzern TotalEnergies hat sich mit der US-Regierung auf ein Aus für seine Windparkprojekte vor der Ostküste der Vereinigten Staaten geeinigt. TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné unterzeichnete dazu am Montag am Rande einer Energiekonferenz in Houston im Bundesstaat Texas eine Vereinbarung mit US-Innenminister Doug Burgum. Die geplanten Investitionen in zwei Offshore-Windparks von 928 Millionen Dollar (gut 800 Millionen Euro) sollen demnach in Erdgasprojekte umgeleitet werden.
Davon soll vor allem ein geplantes Flüssiggas-Terminal im Hafen von Brownsville im US-Bundesstaat Texas profitieren. TotalEnergies hatte zwei Offshore-Windprojekte vor der Küste der Bundesstaaten New York und North Carolina in Entwicklung, sie hatten eine Gesamtleistung von vier Gigawatt. Nach der Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump kündigte der Konzern jedoch an, die Projekte auf Eis zu legen, weil US-Genehmigungen dafür nun unwahrscheinlich seien.
Trump ist ein erklärter Windkraft-Gegner. Er hatte am Tag seines erneuten Amtsantritts am 20. Januar 2025 ein Dekret gegen den Ausbau der Windenergie unterzeichnet. In den vergangenen Monaten bezeichnete er Windanlagen als "Betrug" und behauptete, sie trieben "Wale in den Wahnsinn". Sein Vorgänger Joe Biden hatte Windkraft dagegen gefördert.
Wirtschaft
TotalEnergies beendet Windpark-Projekte vor US-Ostküste
- AFP - 23. März 2026, 20:05 Uhr
Der französische Energiekonzern TotalEnergies hat sich mit der US-Regierung auf ein Aus für seine Windparkprojekte vor der Ostküste der Vereinigten Staaten geeinigt. Die Investitionen von 928 Millionen Dollar sollen demnach in Erdgasprojekte fließen.
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