Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der bundesweiten Warnstreiks im Handel an diesem Freitag fordert die Linke Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Branche.
Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linken, sagte der "Rheinischen Post": "Ohne die Millionen Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel würde in unserem Land nicht mehr viel laufen. Mehr Respekt und eine bessere Bezahlung für ihre Arbeit sind längst überfällig."
Es sei deshalb absolut nachvollziehbar, dass die Beschäftigten ihrer Forderung nach anständigen Lohnerhöhungen auch mit Warnstreiks Nachdruck verleihen, so Meiser weiter. "Auch die Bundesregierung muss hier endlich aufwachen. Es ist ein Armutszeugnis, dass sie dem Lohndumping und der Tarifflucht im Einzelhandel weiter tatenlos zusieht." Tarifverträge müssten leichter für eine ganze Branche für allgemein verbindlich erklärt werden können, im Zweifel auch gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeberverbände.
Steven Haarke, Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, erklärte dagegen: "Wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit 20 Jahren, die Konsumflaute ist aufgrund der Kriege auf der Welt und der steigenden Arbeitslosenzahlen auf einem absoluten Tiefpunkt." Es brauche eine gemeinsame und verantwortungsbewusste Lösung. Die Arbeitgeber seien dialogbereit.
Wirtschaft
Linke fordert mehr Geld für Beschäftigte im Handel
- dts - 15. Mai 2026, 14:14 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) sieht derzeit eine stabile Lage. Die wirtschaftliche Aktivität zu Jahresbeginn
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund kritisiert den Entwurf des neuen Heizungsgesetzes von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
MehrFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Bosch, Stefan Asenkerschbaumer, verteidigt die Entscheidungen des baden-württembergischen
MehrTop Meldungen
Die energieintensiven Industriezweige in Deutschland - Hersteller etwa von Zement, Glas oder Papier - haben wegen höherer Kosten in den vergangenen vier Jahren die Produktion
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel von -19,3 auf -28,4 Punkte, wie das
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Höhere Energiepreise treffen die energieintensive Industrie stärker als andere Wirtschaftsbereiche. Das wirkt sich auch auf die Produktion
Mehr













