Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) sieht derzeit eine stabile Lage. Die wirtschaftliche Aktivität zu Jahresbeginn stelle sich "trotz des seit Ende Februar eskalierten Nahost-Konfliktes als vergleichsweise robust dar", heißt es in der monatlichen Lageeinschätzung, die am Freitag veröffentlicht wurde.
Kurzfristig könnten, wie schon im vergangenen Jahr im Zuge der US-Zollankündigungen beobachtet, "Vorzieheffekte" mit Blick auf drohende Preisanstiege bzw. Lieferkettenengpässe bei Energie und Rohstoffen infolge des Nahost-Konfliktes eine gewisse Rolle gespielt haben. Darauf deute der erneut kräftige Anstieg der Auftragseingänge, vor allem im Bereich der Vorleistungsgüter, im März hin.
Zum Ende des ersten Quartals verdichten sich jedoch die Anzeichen für eine spürbare konjunkturelle Abschwächung. Die Stimmungsindikatoren in der deutschen Wirtschaft hätten sich seit dem Beginn des Iran-Kriegs deutlich eingetrübt. Die Furcht vor weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie zunehmend spürbare Anspannung bei Lieferketten belasteten nicht nur Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, insbesondere in der chemischen Industrie - auch in den stärker binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbereichen dämpfe der steigende Inflationsdruck sowie die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Konflikts die Nachfrage und damit die Geschäftserwartungen, so das Ministerium am Freitag.
Wirtschaft
Reiche-Ministerium bezeichnet Wirtschaftslage als "robust"
- dts - 15. Mai 2026, 14:50 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef der Krankenversicherung DAK, Andreas Storm, fordert Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf, ihre geplante Pflegereform zu
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der bundesweiten Warnstreiks im Handel an diesem Freitag fordert die Linke Lohnerhöhungen für die Beschäftigten der Branche. Pascal
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund kritisiert den Entwurf des neuen Heizungsgesetzes von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
MehrTop Meldungen
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Bosch, Stefan Asenkerschbaumer, verteidigt die Entscheidungen des baden-württembergischen
MehrDie energieintensiven Industriezweige in Deutschland - Hersteller etwa von Zement, Glas oder Papier - haben wegen höherer Kosten in den vergangenen vier Jahren die Produktion
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel von -19,3 auf -28,4 Punkte, wie das
Mehr













