Wegen mutmaßlicher Millionengewinne über sogenannte Fakeshops im Internet haben Polizei und Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen ein Wohnhaus und einen Friseurbetrieb durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 37-Jährigen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch mitteilten. Ihm werden Warenbetrug, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen in Köln und Rösrath wurden Beweismittel sowie Geld und weitere Wertsachen beschlagnahmt.
Der Mann soll zwischen 2021 und 2025 mindestens vier gefälschte Onlineshops betrieben und dort Waren verkauft haben, die er nie versandte. Zudem habe er über Stellenanzeigen im Internet vermeintlich lukrative Nebenjobs als Apptester angeboten. Auf die vermeintlichen Jobangebote seien mindestens 380 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet eingegangen.
Die Betroffenen eröffneten demnach Bankkonten, die der 37-Jährige anschließend übernommen haben soll. Über diese Konten sollen anschließend die illegalen Millionengewinne aus den Fakeshops in Kryptowährungen verschoben worden sein.
Brennpunkte
Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
- AFP - 20. Mai 2026, 16:53 Uhr
Wegen mutmaßlicher Millionengewinne über sogenannte Fakeshops im Internet haben Polizei und Steuerfahndung in Nordrhein-Westfalen ein Wohnhaus und einen Friseurbetrieb durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 37-Jährigen.
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