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Eifriges Papageien-Pärchen in Neuseeland trägt zum Erhalt seltener Art bei

  • AFP - 27. Mai 2026, 12:24 Uhr
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Papageien-Männchen Nacho
Bild: AFP

Ein besonders fortpflanzungsfreudiges Papageien-Pärchen in Neuseeland trägt eifrig zum Erhalt seiner bedrohten Art bei und ist allein für mehr als ein Zehntel der derzeit lebenden Population verantwortlich.

Ein besonders fortpflanzungsfreudiges Papageien-Pärchen in Neuseeland trägt eifrig zum Erhalt seiner bedrohten Art bei und ist allein für mehr als ein Zehntel der derzeit lebenden Population verantwortlich. Das Männchen Nacho und die Papageiendame Trixie gehören zur in Neuseeland beheimateten Papageienart Kakariki Karaka, die akut bedroht ist und bereits zweimal für ausgestorben erklärt wurde, bis wieder lebende Exemplare entdeckt wurden.

Derzeit gibt es etwa 450 Exemplare der grünen Sittiche, die meisten in Schutzgebieten oder auf abgelegenen Inseln. Doch die Art kann auf Nacho und Trixie zählen: Das Paar hat bereits 55 Küken das Leben geschenkt, davon allein 33 in diesem Jahr, wie die Organisation Isaac Conservation and Wildlife Trust in Christchurch berichtet.

"Eigentlich ist die Brutsaison beendet, aber sie legt weiter Eier und zieht Küken auf", schilderte der Experte Leigh Percasky das Verhalten von "Super-Mama" Trixie. "Eigentlich wäre es uns lieber, wenn sie aufhört und sich ausruht, aber das scheint sie nicht vorzuhaben - derzeit hat sie wieder sieben Jungtiere." Doch auch für Nacho ist der Experte voll des Lobes: "Er muss Nahrung für Trixie und für die Küken suchen, das ist extrem herausfordernd."

Pärchen wie Trixie und Nacho bewahren die seltene Art vor dem Aussterben, wie der Verantwortliche für das Programm zum Schutz der Kakariki Karaka beim neuseeländischen Umweltministerium, Wayne Beggs, betont. Die Nachzucht von Tieren in Gefangenschaft wie im Fall von Trixie und Nacho sei unverzichtbar, "weil die wildlebenden Populationen sehr anfällig für Fressfeinde sind". Deshalb müssten Tiere in Gefangenschaft "als Reserve" gehalten werden.

Experte Percasky wünscht sich jetzt aber erstmal eine Pause für Nacho und Trixie bis zur nächsten Brutsaison: "Ich weiß nicht, wo sie all die Energie hernehmen", staunt er.

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