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Pistorius begrüßt große Resonanz zu "Tag der Bundeswehr"

  • AFP - 6. Juni 2026, 19:58 Uhr
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Pistorius im Gespräch mit Soldaten in Neubiberg
Bild: AFP

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat sich erfreut über die große Resonanz beim diesjährigen 'Tag der Bundeswehr' geäußert. Bis zum Nachmittag seien bereits 307.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat sich erfreut über die große Resonanz beim diesjährigen "Tag der Bundeswehr" geäußert. Bis zum Nachmittag seien bereits 307.000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, sagte Pistorius am Samstag in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Dies seien 70.000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. "Daran sieht man: Das Interesse ist enorm", sagte der Minister. 

Zum "Tag der Bundeswehr" fanden Veranstaltungen an zehn Standorten in Deutschland statt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Morgen Soldatinnen und Soldaten auf dem Fliegerhorst Laage in Mecklenburg-Vorpommern besucht.

Am "Tag der Bundeswehr" stellen die Streitkräfte ihren Fuhrpark und ihr militärisches Gerät vor und stehen Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung. "Unsere Demokratie braucht Schutz", betonte Pistorius bei einem Besuch der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München. Für den Schutz nach außen sei die Bundeswehr zuständig. Dafür verdienten die Soldatinnen und Soldaten "Respekt und Dank".

Gerade auch in Zeiten harter gesellschaftlicher Debatten sei dies nicht selbstverständlich. "Umso wichtiger ist es, dass die Soldatinnen und Soldaten fest in der Mitte der Gesellschaft stehen", betonte Pistorius. "Wir müssen in einer Zeit stabile Präsenz zeigen, in der rings um uns die Unsicherheit wächst", sagte der Minister weiter. Er verwies dabei auf den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die bewaffneten Auseinandersetzungen im Nahen Osten.

Bei seinem Besuch in Weißenfels sagte Pistorius, er sei froh, "dass hier der Tag der Bundeswehr in der Stadt und in den umliegenden Grünanlagen stattfinden kann". Dies verdeutliche, "wie sehr unsere Bundeswehr in die Mitte der Gesellschaft, in die Mitte unserer Städte und Gemeinden gehört". 

Der "Tag der Bundeswehr" sei für viele Menschen in Deutschland "eine nicht so häufige Gelegenheit, die Bundeswehr von innen zu erleben", fügte der Minister hinzu. Und dies in einer Zeit, "in der wir sie wieder mehr brauchen als noch vor zehn Jahren".

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