Wegen eines tödlichen Messerangriffs auf einen 68-Jährigen ist ein psychisch kranker Mann in Hamburg dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Das entschied das Landgericht der Hansestadt am Donnerstag in einem Sicherungsverfahren, wie ein Sprecher mitteilte. Laut Anklageschrift hatte der Beschuldigte im Dezember an der Wohnungstür seines Opfers geklingelt und mehrfach mit einem Messer auf diesen eingestochen.
Nach früheren Ermittlerangaben kannten sich Angreifer und Getöteter zumindest flüchtig. Weil der 43-Jährige von einem Gutachter vorläufig als schuldunfähig eingestuft worden war, kam es nicht zur regulären Anklage. Stattdessen wurde in einem Sicherungsverfahren verhandelt.
Laut Anklage fügte der Beschuldigte seinem Opfer mit dem Messer elf Verletzungen an Kopf, Hals und Oberkörper zu. In dem Gerangel wurde auch die in der Wohung anwesende Ehefrau des Getöteten leicht verletzt.
Der Angreifer flüchtete zunächst, bevor er selbst den Notruf wählte und festgenommen wurde. Der 68-Jährige starb vor Ort. Das Geschehen spielte sich in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Rahlstedt ab.
Brennpunkte
Tödlicher Messerangriff an Wohnungstür: Gericht weist Mann in Psychiatrie ein
- AFP - 18. Juni 2026, 16:00 Uhr
Wegen eines tödlichen Messerangriffs auf einen 68-Jährigen ist ein psychisch kranker Mann in Hamburg dauerhaft in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Das entschied das Landgericht der Hansestadt am Donnerstag in einem Sicherungsverfahren.
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