Teheran (dts Nachrichtenagentur) - Das iranische Militärkommando hat die Straße von Hormus offiziell wieder für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt. Wie das iranische Staatsfernsehen am Samstag meldete, werde dies mit neuen Angriffen der Gegenseite begründet.
In einer offiziellen Erklärung vom Samstag teilte das iranische Zentralkommando demnach mit, die Sperrung erfolge als Reaktion auf "den eindeutigen Bruch der ersten Klausel der Nachkriegsvereinbarung durch die Vereinigten Staaten" und "die fortgesetzten Verstöße des zionistischen Regimes gegen die Waffenruhe im Südlibanon".
Ursprünglich war vereinbart worden, dass der Iran und die USA bereits am Freitag in der Schweiz feierlich einen vorläufigen Friedensschluss unterschreiben. Der Termin war geplatzt, ob aber trotzdem noch an diesem Wochenende Gespräche stattfinden, war unklar. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) teilte mit, die Schweiz biete "weiterhin einen diskreten und verlässlichen Rahmen, damit Gespräche zur Umsetzung des Memorandum of Understanding zwischen den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock möglich sind". Offensichtlich sollen Diplomaten aus verschiedenen Ländern bereits anwesend sein.
Wirtschaft
Iran sperrt Straße von Hormus erneut
- dts - 20. Juni 2026, 16:05 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bund hat ins Ausland entsandten Bediensteten aufgrund eines Berechnungsfehlers an etwa einem Drittel der Dienstorte zu hohe
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Ökonom Gabriel Felbermayr, seit März einer der fünf Wirtschaftsweisen, spricht sich für eine Verknüpfung des Renteneintrittsalters mit
MehrStuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Porsche-Vorstandschef Michael Leiters rechnet mit einem baldigen Abschluss der langwierigen Verhandlungen über ein zweites Sparpaket bei dem
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht sich für eine
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die von China künstlich niedrig gehaltene Währung kostet Deutschland Wachstum. Wie eine vom Auswärtigen Amt geförderte Studie des Instituts
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sieht in der Künstlichen Intelligenz (KI) die Chance, die
Mehr














