Wegen Rauchbildung durch einen seit Tagen nicht zu bändigenden Brand in einem Lagerhaus haben die Behörden in der US-Metropole Los Angeles den Ausnahmezustand ausgerufen. Damit werde sichergestellt, "dass der Stadt die Ressourcen zur Verfügung stehen, die sie benötigt", erklärte die Bürgermeisterin der zweitgrößten Stadt der USA, Karen Bass, am Samstag. Das Feuer war am Mittwoch in einem Lagerhaus für Tiefkühlwaren ausgebrochen und füllt seitdem die Luft mit beißendem, schwarzem Rauch.
Das Feuer ist auf das Lagerhaus begrenzt, stößt jedoch Dämpfe aus, die nach brennendem Plastik riechen. "Der Rauch hat weite Teile der Stadt erreicht, und wir empfehlen allen, sich dem so wenig wie möglich auszusetzen", erklärte die Feuerwehr von Los Angeles im Onlinedienst Facebook.Â
Anfangs waren die Bewohner des Gebiets rund um das Lagerhaus in dem Stadtteil Boyle Heights aufgefordert worden, sich in ihren Häusern aufzuhalten, die Fenster zu schließen und das Einatmen der Außenluft zu vermeiden. Später hob die Feuerwehr diese Anordnungen jedoch wieder auf und erklärte, der Rauch sei weder giftig, noch unterscheide er sich von dem eines normalen Gebäudebrands. Die Luftqualitätsbehörden riefen die Menschen in den betroffenen Gebieten dennoch dazu auf, Aktivitäten im Freien zu vermeiden.
Die Löscharbeiten in dem rund 46.000 Quadratmeter großen Lagerhaus werden den Behörden zufolge durch brennende Schaumisolierung, ein vermutetes Ammoniakleck und schmelzende Solarpanels erschwert.
Brennpunkte
Behörden von Los Angeles rufen Ausnahmezustand wegen Brand in einem Lagerhaus aus
- AFP - 21. Juni 2026, 09:05 Uhr
Wegen Rauchbildung durch einen seit Tagen nicht zu bändigenden Brand in einem Lagerhaus haben die Behörden in der US-Metropole Los Angeles den Ausnahmezustand ausgerufen.
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