Beim Untergang eines Boots nahe der bei Touristen beliebten früheren US-Gefängnisinsel Alcatraz ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen würden nach dem Unglück in der Bucht von San Francisco noch vermisst, teilten die Behörden der Ostküstenmetropole am Dienstag (Ortszeit) mit. Außer der Küstenwache beteiligten sich auch Hubschrauber, Flugzeuge und Rettungsboote von Feuerwehr und Polizei an der Suche nach den Vermissten.
Feuerwehr-Chef Dean Crispen sagte in einem Video, das die Stadtverwaltung von San Francisco im Onlinedienst Instagram veröffentlichte, gegen 15.35 Uhr Ortszeit habe ein Einsatz wegen eines Bootes begonnen, dass etwa 550 Meter vor Alcatraz in Brand geraten sei. Als die Einsatzkräfte eingetroffen seien, sei das Boot bereits gesunken.
16 Menschen konnten nach Angaben der Behörden gerettet werden. Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" wurde ein Mensch im Wasser schwer verletzt. Bei einem leblos geborgenen Bootsinsassen blieben die Wiederbelebungsversuche der Einsatzkräfte erfolglos, das Unglücksopfer wurde nach seiner Ankunft am Ufer für tot erklärt.
Die Feuerwehr hatte zunächst von zwei Vermissten gesprochen. Angesichts von Augenzeugenberichten ging sie später jedoch von drei Vermissten aus.
Das Boot mit 20 Menschen an Bord war nach Angaben der Behörden ein motorbetriebenes Freizeitboot in Privatbesitz aus dem kalifornischen Stockton. Es war unbekannt, ob das Boot die Insel Alcatraz mit den Überresten eines berüchtigten Gefängnisses zum Ziel hatte.
Brennpunkte
Mindestens ein Toter bei Bootsunglück vor früherer US-Gefängnisinsel Alcatraz
- AFP - 15. Juli 2026, 10:35 Uhr
Beim Untergang eines Boots nahe der bei Touristen beliebten früheren US-Gefängnisinsel Alcatraz ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Drei weitere würden nach dem Unglück in der Bucht von San Francisco noch vermisst, teilten die Behörden mit.
Weitere Meldungen
Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat vor dem steigenden Kokainkonsum in Deutschland gewarnt. "Kokain ist leider keine Randdroge mehr",
MehrEine gesetzliche Krankenkasse muss die Kosten für eine telemedizinische Beurteilung einer möglichen Lepraerkrankung durch brasilianische Ärzte vorläufig nicht übernehmen. Ein
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung will Steuer- und Finanzkriminalität künftig konsequenter verfolgen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und
MehrTop Meldungen
Die britische Aufsichtsbehörde für Medien und Telekommunikation (Ofcom) hat eine Untersuchung gegen den Onlinedienst Tiktok wegen eines möglicherweise unzureichenden
MehrWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Streit zwischen Arbeitnehmer- und Eigentümerlager bei Volkswagen greift inzwischen auch auf die Besetzung des Vorstands über. Eine
MehrEin Makler ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) erfolgreich dagegen vorgegangen, dass der Käufer eines Mehrfamilienhauses seine geforderte Provision nicht zahlen wollte. Wenn eine
Mehr














