Finanzen

US-Börsen lassen nach - Goldpreis im Rückwärtsgang

  • dts - 16. Juli 2026, 22:19 Uhr
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New York Stock Exchange (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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New York (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Verlusten geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.553 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag.

Der Nasdaq 100 ging bei 29.026 Punkten sogar 1,6 Prozent niedriger aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P 500 den Tag mit 7.534 Punkten 0,5 Prozent im Minus beendete.

"Die US-Arbeitsmarktdaten fielen weitestgehend im Rahmen der Erwartungen aus und signalisieren einen robusten Arbeitsmarkt", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Die Einzelhandelsumsätze lagen teilweise unter den Erwartungen und deuten auf eine anhaltende Konsumzurückhaltung hin. Der Philadelphia-Fed-Index allerdings sprang deutlich an und lag mit 41,4 weit über den erwarteten 12,5 Punkten." Gerade die letzte Zahl unterstütze die positive konjunkturelle Tendenz in den USA, die gestern durch den Empire-State-Index aufgezeigt worden sei, so Lipkow.

"Noch gibt es nicht wenige Optimisten, die auf eine Konjunkturerholung setzen, angetrieben durch gute Indikatoren aus den USA und China." Auf der anderen Seite aber stünden die Pessimisten, die auf die am Horizont auftauchenden Inflationsgefahren verweisen. "Die Notenbanken versuchen sich passend dazu durch elegante Verbalinterventionen neutral zu positionieren. Auch von geldpolitischer Seite kommen damit derzeit keine Impulse, die die Anleger aus ihrer Sommer- in eine Kauflaune versetzen könnten", sagte der Analyst.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1441 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8740 Euro zu haben.

Der Goldpreis war derweil stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 3.976 US-Dollar gezahlt (-2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 111,74 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank zudem: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 84,29 US-Dollar; das waren 66 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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