Die Komplizin des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, bleibt in Haft. Ein US-Bundesrichter wies am Dienstag einen Antrag der 64-Jährigen ab, ihre Verurteilung zu 20 Jahren Gefängnis aufzuheben. Sie war wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung schuldig gesprochen worden, weil sie Minderjährige an Epstein vermittelt hatte.
Der New Yorker Bundesrichter Paul Engelmayer erklärte, Maxwells Behauptungen seien "unbegründet und größtenteils belanglos". Sie hatte argumentiert, während des Verfahrens und er Urteilsverkündung 2021 seien ihre verfassungsmäßigen Rechte verletzt worden.
Maxwell ist in den USA die einzige, die im Epstein-Skandal gerichtlich verurteilt wurde. Ihre Forderungen nach einer Begnadigung durch Präsident Donald Trump sind bisher ins Leere gelaufen.Â
Maxwell unterhielt in den 1990er Jahren eine Beziehung mit Epstein. Mit ihrer Hilfe soll der bis in höchste Kreise von Politik und Wirtschaft vernetzte US-Investor mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente weitergereicht haben. Epstein war erstmals 2008 wegen Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution verurteilt worden. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals eine nur 18-monatige Haftstrafe.
2019 wurde er erneut festgenommen, unter anderem wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Im August 2019 wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben.
Brennpunkte
Rechtsbeschwerde gescheitert: Epstein-Komplizin Maxwell bleibt in Haft
- AFP - 25. August 2026, 17:06 Uhr
Die Komplizin des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, bleibt in Haft. Ein US-Bundesrichter wies am Dienstag einen Antrag der 64-Jährigen ab, ihre Verurteilung zu 20 Jahren Gefängnis aufzuheben.
Weitere Meldungen
Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist Medienberichten zufolge in geheimer Mission nach Moskau gereist. Er wolle dort am Dienstag Gespräche führen, berichteten
MehrWashington (dts Nachrichtenagentur) - Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sind angeblich sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus
MehrNeun Jahre nach ihrer massenhaften Vertreibung aus Myanmar haben zehntausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya am Dienstag gegen die katastrophalen Bedingungen
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat die Pläne des Finanzministeriums für eine sogenannte Zuckersteuer scharf kritisiert. "Es ist schlicht und
MehrHamburg (dts Nachrichtenagentur) - Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. "Wir machen inzwischen viele
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Eckpunkte des Bundesfinanzministeriums zur geplanten Zuckersteuer stoßen innerhalb der Bundesregierung auf scharfe Kritik. Das geht aus
Mehr














