Gesundheit

RKI: Nur Hälfte von Deutschen hält empfohlene Schlafdauer ein

  • AFP - 4. November 2026, 11:25 Uhr
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Nickerchen in Park
Bild: AFP

Wer immer wieder zu kurz oder zu lang schläft, lebt womöglich mit gesundheitlichen Risiken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte, sammelte das Institut Daten zur Schlafdauer, die einige Defizite aufzeigten.

Wer immer wieder zu kurz oder zu lang schläft, lebt womöglich mit gesundheitlichen Risiken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin am Mittwoch mitteilte, sammelten Forschende des Instituts Daten zur Schlafdauer bei Erwachsenen, die einige Defizite aufzeigten. Nur 51,6 Prozent aller Befragten erreichten demnach die vom RKI empfohlene Schlafdauer.

Ideal seien pro Nacht etwa sieben bis neun Stunden für Erwachsene bis 64 Jahre. Ab 65 Jahren seien sieben bis acht Stunden zu empfehlen, erklärte das RKI. Am seltensten hielten sich Menschen über 65 Jahren an die Empfehlungen, am häufigsten taten es Menschen aus den höheren Bildungsgruppen. Die Befragung zeigte, dass jene Menschen, die unter der Woche vor 22.00 Uhr ins Bett gingen, wahrscheinlicher als andere die empfohlene Schlafdauer erreichten.

Untersucht wurde zudem die Verbreitung von Mittagsschlaf in Deutschland. Laut Befragung hielten 45,3 Prozent aller Teilnehmenden mindestens einmal pro Woche Mittagsschlaf. Hier zeigte sich, dass eine Schlafdauer von mehr als 60 Minuten mit negativen Gesundheitsfolgen in Verbindung gebracht wird. Dazu gehörten etwa Demenz, Depression oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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