Wirtschaft

Nach Erfolg von Abnehm-Medikament Wegovy hebt Novo Nordisk Geschäftsaussichten an

  • AFP - 4. November 2026, 11:45 Uhr
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Sitz von Novo Nordisk in Kopenhagen
Bild: AFP

Nach soliden Verkaufszahlen für seine Abnehm-Medikamente hat der Pharmariese Novo Nordisk seine Geschäftsaussichten für das laufende Jahr angehoben. Der Konzern geht nun von einem bereinigten Umsatzwachstum zwischen minus zwei und plus zwei Prozent aus.

Nach soliden Verkaufszahlen für seine Abnehm-Medikamente hat der Pharmariese Novo Nordisk seine Geschäftsaussichten für das laufende Jahr angehoben. Der Konzern geht nun von einem bereinigten Umsatzwachstum zwischen minus zwei und plus zwei Prozent aus - statt wie zuvor zwischen null und minus sechs Prozent, wie Novo Nordisk am Mittwoch mitteilte. Demnach wuchs der Umsatz des Unternehmens im dritten Quartal bei konstanten Wechselkursen um vier Prozent auf 79,2 Milliarden Kronen (etwa eine Milliarde Euro) an.

Mit den Abnehm-Medikamenten Wegovy und Ozempic ist Novo Nordisk auf einem hart umkämpften Markt vertreten. Die Medikamente ahmen das Hormon GLP-1 nach, das die Produktion von Insulin im Körper steigert und ein Sättigungsgefühl vortäuscht, also den Hunger unterdrückt. Sie wurden ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, heute werden sie zur Gewichtsreduktion eingesetzt.

Lange waren diese Medikamente nur in Form einer Spritze erhältlich. Ende des dritten Quartals war Wegovy laut Novo Nordisk in Tablettenform in den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), in Großbritannien und in Deutschland erhältlich. Die Umsätze mit der Abnehmpille beliefen sich laut Konzern auf 5,4 Milliarden Kronen.

"Wir haben im dritten Quartal ein besser als erwartetes Ergebnis erzielt und heben unsere Prognose für den bereinigten Umsatz und das bereinigte Betriebsergebnis für das Gesamtjahr an", erklärte Novo-Nordisk-Chef Mike Doustdar. Der Nettogewinn allerdings sank von Juli bis September wegen Restrukturierungen und dem Scheitern einer experimentellen Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 16 Prozent auf 16,7 Milliarden Kronen. 

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