Politik

Trump erklärt Oval Office zum Nationaldenkmal

  • AFP - 6. November 2026, 03:48 Uhr
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Trump im Oval Office
Bild: AFP

US-Präsident Donald Trump hat das von ihm mit goldenen Verzierungen geschmückte Oval Office zum Nationaldenkmal erklärt. Der Schritt werde 'es unmöglich machen, dass irgendjemand jemals diesen unglaublichen Raum zerstört', sagte Trump.

US-Präsident Donald Trump hat das von ihm mit goldenen Verzierungen geschmückte Oval Office zum Nationaldenkmal erklärt. Der Schritt werde "es unmöglich machen, dass irgendjemand jemals diesen unglaublichen Raum zerstört", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten im Weißen Haus. Künftige Präsidenten würden außerdem daran gehindert, irgendwelche Baumaßnahmen am Oval Office oder am benachbarten Kabinettszimmer vorzunehmen, fügte er hinzu.

Das Oval Office werde "nicht abgerissen, zerstört, berührt oder sonst irgendetwas" werden, sagte der US-Präsident weiter. Kritiker hatten Trump vor den Kongresswahlen am Dienstag vorgeworfen, die Sorgen der Wähler über den Iran-Krieg und die Lebenshaltungskosten zu ignorieren und sich stattdessen auf zahlreiche Bau- und Renovierungsprojekte in der Hauptstadt zu konzentrieren. Der frühere Präsident Barack Obama hatte im Wahlkampf gescherzt, der Immobilienmogul Trump sei besessen von "Hausrenovierungen". Er habe "Goldmedaillen mit Superkleber am Kamin im Oval Office befestigt", den Rosengarten zugepflastert und "einen Ballsaal gebaut, der größer ist als das Weiße Haus".

Trump ging unterdessen nicht direkt auf die verheerende Niederlage seiner Republikaner bei den Kongresswahlen ein. Einen Verweis auf die Ereignisse gab er jedoch: Vor ihm auf dem Schreibtisch lag eine rote Baseballkappe mit dem Wort "Veto". Nach dem Wahlsieg der Demokraten hatte der US-Präsident angekündigt, dass er bei Gesetzesvorhaben der Opposition sein Veto-Recht nutzen werde.

Wegen der noch laufenden Auszählungen einer Reihe von Sitzen im Repräsentantenhaus und von zwei Sitzen im Senat lag das offizielle Endergebnis der Kongresswahlen noch nicht vor. Allerdings lässt sich am Erdrutschsieg der Demokraten nicht mehr rütteln. Im Senat haben die Demokraten nach bisherigen Auszählungen eine klare Mehrheit von 54 zu 44 Sitzen. Im Repräsentantenhaus brachen sie die Marke von 250 Sitzen.

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