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Zahl der Toten bei Zugunglück in Ägypten auf mindestens sieben gestiegen

  • AFP - 8. November 2026, 21:39 Uhr
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Entgleiste Waggons bei Al-Ajjat
Bild: AFP

Nach einem Zugunglück in Ägypten ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sieben gestiegen. Zunächst waren vier Tote gemeldet worden. Bei dem Zusammenstoß zweier Züge südlich von Kairo wurden zudem 112 Menschen verletzt.

Nach dem Zugunglück südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sieben gestiegen. Zunächst hatten die Behörden vier Tote und 88 Verletzte gemeldet. Bei dem Zusammenstoß zweier Züge am Sonntag nahe Al-Ajjat, rund 50 Kilometer südlich von Kairo, wurden nach neuen Angaben des Gesundheitsministeriums 112 Menschen verletzt.

Ein Zug, der von Gizeh nach Fajum unterwegs war, prallte auf einen Zug, der von der Hauptstadt Kairo Richtung Assuan fuhr. Die Behörden leiteten Ermittlungen zur Unfallursache ein.

Reporter der Nachrichtenagentur AFP sahen am Unglücksort stark beschädigte Waggons auf der Seite liegen. Einsatzkräfte trugen einen Toten in einem Leichensack fort. Mit Kränen und anderem schweren Gerät versuchten Einsatzkräfte, die entgleisten Waggons wieder aufzurichten.

Die Region Gizeh, in der sich die weltberühmten Pyramiden befinden, war 2002 Schauplatz des schlimmsten Zugunglücks in der Geschichte Ägyptens. Damals waren mehr als 370 Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein Zug in Brand geraten war.

Viele Ägypter sind auf den Zug als Transportmittel angewiesen. Ägypten verfügt über eines der größten Schienennetze Afrikas, allerdings wurde in den vergangenen zehn Jahren vor allem in Hochgeschwindigkeitsverbindungen und neue Autobahnen investiert. Bei einem großen Teil des alternden Schienennetzes stehen Sanierungsarbeiten noch aus.

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