Nach der deutlichen Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) seine politische Zukunft offen gelassen. Es sei "zu früh, etwas zu sagen", sagte der 52-Jährige am Sonntagabend der "Rheinpfalz" (Montagsausgabe). Sein Entschluss, nicht in ein künftiges, von seinem Kontrahenten Gordon Schnieder (CDU) geführtes Kabinett einzutreten, habe "keine persönliche Ebene", betonte Schweitzer. "Es liegt mir nur nicht, wenn ich bereits Minister und Ministerpräsident war, dann in ein anderes Kabinett einzutreten."
Schweitzer äußerte sich zudem kritisch zur Rolle der Bundespartei im Wahlkampf. "Ich kann nicht verhehlen, dass die Bundes-SPD mir keinen Rückenwind gegeben hat", sagte er. "Es war, als würde ich einen Sprint gegen den Berg laufen." Angesichts dessen sei seine Partei "noch weit gekommen", fügte er hinzu.
Die CDU gewann die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag mit deutlichem Vorsprung vor der SPD. Der Wahlleitung in Bad Ems zufolge kamen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Schnieder auf 31,0 Prozent der Stimmen. Schweitzers Sozialdemokraten folgten mit 25,9 Prozent - ein Minus von 9,8 Punkten und das schlechteste Resultat ihrer Geschichte in Rheinland-Pfalz.
Politik
Rheinland-Pfalz: Schweitzer lässt politische Zukunft nach Niederlage offen
- AFP - 23. März 2026, 00:54 Uhr
Nach der deutlichen Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) seine politische Zukunft offen gelassen. Es sei 'zu früh, etwas zu sagen', sagte der 52-Jährige am Sonntagabend.
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