Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich weiter ausgebreitet. "Das Feuer frisst sich nach und nach durch", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, am Sonntag dem Sender RBB. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113 Hektar.
Bis Samstag waren demnach 37 Hektar betroffen gewesen. Es handele sich um den bisher größten Waldbrand der Saison, sagte Engel weiter. Die Fläche sei jedoch von Brandschutzschneisen abgegrenzt, was eine weitere Ausbreitung einschränken dürfte. "Das Feuer ist kontrolliert und ist nicht über die Schneisen gegangen", sagte der Brandschutzbeauftragte.
"Es gibt keinen Grund zur Panik", sagte auch Jüterbogs Bürgermeisterin Christiane Lindner-Klopsch (parteilos) am Sonntag der "Bild"-Zeitung. "Wir können damit umgehen", fügte sie hinzu. Allerdings könne sich der Brand noch einige Tage hinziehen.
Auf dem früheren Truppenübungsplatz war es auch in der Vergangenheit immer wieder zu Bränden gekommen. Die Löscharbeiten sind dort schwierig, da sich Altmunition im Boden befindet.Â
Brennpunkte
Waldbrand bei brandenburgischem Jüterbog breitet sich aus
- AFP - 3. Mai 2026, 16:21 Uhr
Der am Freitag ausgebrochene Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe des brandenburgischen Jüterbog hat sich ausgebreitet. Es stünden 113 Hektar in Flammen, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, dem RBB.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, rät dazu, die jüngsten Ankündigungen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD haben US-Präsident Donald Trump für den angekündigten Abzug von US-Soldaten aus Deutschland scharf
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich fordert angesichts der US-Pläne, auf eine Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu
MehrTop Meldungen
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert die Europäische Union zu einer harten
MehrBei Investitionen in Batteriespeicher in Deutschland ist nach Angaben des Bundesverbands BSW-Solar im ersten Quartal 2026 ein neuer Höchststand erreicht worden. Von Januar bis
MehrNach dem überraschenden Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der Opec+ haben sieben führende Mitgliedsländer ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland
Mehr














