In Niedersachsen ermittelt die Polizei wegen eines  Tötungsversuchs durch manipulierte Medikamente gegen einen 30-Jährigen. Ziel der mutmaßlichen Attacke war demnach dessen 40-jährige Ehefrau, wie die Staatsanwaltschaft Stade und die Polizei in Cuxhaven am Montag mitteilten. Bei einer Durchsuchung seien belastende Beweismittel gefunden worden, der Beschuldigte befinde sich in Untersuchungshaft. "Es wird derzeit von einer konkreten Tötungsabsicht ausgegangen", erklärten die Ermittler.
Den Angaben zufolge erfuhr die Polizei bei einem Einsatz wegen einer innerfamiliären Bedrohung in Geestland vor etwa einer Woche von dem  mutmaßlichen Tötungsversuch. Den eingesetzten Beamten wurde berichtet, dass der Mann bereits im September 2025 versucht haben soll, seine Ehefrau "durch das Manipulieren von Medikamenten mit einer bislang unbekannter Substanz" zu töten, wie es von den Ermittlern weiter hieß.
Demach kam es damals zu einer zumindest zeitweiligen schweren Gesundheitsschädigung der Frau. Das mutmaßliche Opfer gab ferner an, dass sie von ihrem Ehemann selbst über die Medikamentenmanipulation informiert worden sei. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin eine Durchsuchung an, bei der die belastenden Beweismittel gefunden wurden.
Brennpunkte
Tötungsversuch mit manipulierten Medikamenten: 30-Jähriger in Niedersachsen in Haft
- AFP - 15. Juni 2026, 11:26 Uhr
In Niedersachsen ermittelt die Polizei gegen einen 30-Jährigen wegen eines mutmaßlichen Tötungsversuchs durch manipulierte Medikamente. Ziel der Attacke soll seine Ehefrau gewesen sein.
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