Die Mehrheit der 33 Todesopfer bei dem verheerenden Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist nach Polizeiangaben an einer Rauchvergiftung gestorben. 27 Menschen starben an einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid und Blausäure, nachdem sie Rauch eingeatmet hatten, wie am Freitag der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin in Bangkok, Wiroon Supasingsiripreecha, nach Abschluss sämtlicher Autopsien der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.
Die Gase entstehen bei Bränden und "blockieren, wenn sie eingeatmet werden, den Sauerstofftransport im Blut, was zum Tod führt", sagte Wiroon. "Wenn sie in großen Mengen eingeatmet werden, können sie innerhalb von vier Minuten tödlich sein." Die übrigen sechs Opfer seien später im Krankenhaus an schweren Brandverletzungen gestorben.
Das Feuer in der Restaurant-Bar "Rong Beer Na Lat Phrao" in der thailändischen Hauptstadt war am Sonntagabend während eines Konzerts ausgebrochen. In der durch einen Stromausfall verursachten Dunkelheit sowie wegen starker Rauchentwicklung fanden viele Gäste den Ausgang nicht und rannten stattdessen zu den Toiletten im hinteren Bereich des Lokals. Behördenangaben zufolge kamen 33 Menschen ums Leben, 77 weitere wurden verletzt.
Sicherheitsvorschriften werden in Lokalen in Thailand oft nur nachlässig umgesetzt. Ein Bauexperte sagte der Nachrichtenagentur AFP, das "Rong Beer Na Lat Phrao" habe nicht über die Sicherheitssysteme verfügt, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.
Brennpunkte
Polizei: Mehrheit der Opfer bei Brand in Bangkoker Lokal an Rauchvergiftung gestorben
- AFP - 17. Juli 2026, 08:19 Uhr
Die Mehrheit der 33 Todesopfer bei dem verheerenden Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist nach Polizeiangaben an einer Rauchvergiftung gestorben.
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