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Nach Unfall von Amazon-Frachtflugzeug mit fünf Toten stellen Behörden Flugschreiber sicher

  • AFP - 8. September 2026, 01:47 Uhr
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Amazon-Frachtflugzeug in Miami
Bild: AFP

Einen Tag nach dem Unfall eines Frachtflugzeugs des Amazon-Konzerns am internationalen Flughafen Miami im US-Bundesstaat Florida mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber sichergestellt. Beide würden nun zur Auswertung verschickt, sagte Behördenchefin Homendy. 

Einen Tag nach dem Unfall eines Frachtflugzeugs des Amazon-Konzerns am internationalen Flughafen Miami im US-Bundesstaat Florida mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber sichergestellt. "Wir konnten den Flugdatenschreiber und den Sprachrekorder des Cockpits bergen", sagte Behördenchefin Jennifer Homendy am Montag Journalisten. Beide würden nun zur Auswertung verschickt. 

Die aus Puerto Rico kommende Maschine war am Sonntag (Ortszeit) den Behörden zufolge beim Anflug über die Landebahn hinausgeschossen. Dabei rammte sie mehrere Fahrzeuge und fing Feuer. Auf Videos war zu sehen, wie Rauch aus einer Boeing 767 aufstieg.

Bei einem der Fahrzeuge handelte es sich laut Homendy um ein Reinigungsauto auf dem Flughafengelände, in dem sich sieben Insassen befanden. Anschließend durchbrach das Flugzeug demnach eine Umzäunung und rammte einen auf einer öffentlichen Straße fahrenden SUV, bevor es gegen einen weiteren Zaun prallte, hinter dem Robotaxis geparkt waren. Erst 400 Meter hinter der befestigten Fläche sei die Unfallmaschine schließlich zum Stillstand gekommen.

Über den Gesundheitszustand der beiden Piloten des Flugzeugs machte Homendy zunächst keine Angaben. Bei den Opfern handelte es sich ihr zufolge ausschließlich um die Insassen der beiden betroffenen Fahrzeuge. Die Besatzung der Unfallmaschine solle nun befragt werden, sagte Homendy weiter. Ihr zufolge dauerten unterdessen die Bergungsarbeiten noch weiter an.

Die Einsatzkräfte hätten einen "verheerenden" Unfallort vorgefunden, führte die NTSB-Chefin aus. "Überall liegen Trümmer", sagte sie. Hinzu käme ausgelaufener Treibstoff und Treibstoff im Inneren des Flugzeugs, der entfernt werden müsse. Der zuerst von dem Flugzeug gerammte Transporter sei "völlig zerfetzt".

Die Ermittlungen und der Zugang zum Flugzeug sowie zu den Beweismitteln könnten jedoch "warten, während die Bergungsarbeiten weiter vorankommen", sagte Homendy. Sie fügte hinzu: "Das ist das Wichtigste: die Familien mit ihren Angehörigen wiederzuvereinen."

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