Für Sexual- und Raubdelikte, bei denen die Täter K.o.-Tropfen einsetzen, soll künftig eine Mindeststrafe von fünf Jahren gelten. Eine entsprechende Strafverschärfung beschloss der Bundestag am Freitag mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linken. Die AfD enthielt sich. Aktuell gilt noch eine Mindeststrafe von drei Jahren. Mit der geplanten Gesetzesänderung muss sich als nächstes der Bundesrat befassen.
Damit künftig die höhere Mindeststrafe gilt, sollen K.o.-Tropfen neben Waffen künftig ebenfalls als gefährliche Tat-"Mittel" im Strafgesetzbuch gelten. Die Einstufung soll nicht nur K.o-Tropfen betreffen, sondern laut Gesetzesbegründung insgesamt "Gift und andere gesundheitsschädliche Stoffe".
Brennpunkte
Bundestag beschließt Strafverschärfung für Einsatz von K.o.-Tropfen
- AFP - 6. November 2026, 10:18 Uhr
Für Sexual- und Raubdelikte, bei denen die Täter K.o.-Tropfen einsetzen, soll künftig eine Mindeststrafe von fünf Jahren gelten. Eine entsprechende Strafverschärfung beschloss der Bundestag am Freitag.
Weitere Meldungen
Sechs Monate nach einem tödlichen Kraftfahrzeugrennen in Dresden hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen einen 23-Jährigen erhoben. Der Beschuldigte soll Anfang Mai mit
MehrNach dem Extremsommer wird 2026 so gut wie sicher das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das bislang wärmste Jahr war 2024 - aber auch das könnte möglicherweise
MehrAustralien unterstützt die Bekämpfung der Waldbrände in Indonesien mit einem militärischen Transportflugzeug. Die Maschine vom Typ C-130 Hercules sei am Donnerstag von der
MehrTop Meldungen
Wegen eines starken Anstiegs in der Autoindustrie hat die deutsche Industrieproduktion im September zugelegt: Die Unternehmen produzierten insgesamt 1,7 Prozent mehr als im
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die preisbereinigte Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Der Auftragsmangel bei Selbständigen hält an, beinahe jeder zweite Befragte (45,7 Prozent) berichtet von fehlenden Aufträgen. Das zeigt eine
Mehr














