Die Monopolkommission hat die starke Portoerhöhung der Deutschen Post kritisiert. "Aus unserer Sicht dürfte das Porto nicht so stark steigen", erklärte der Vorsitzende des Beratungsgremiums der Bundesregierung, Tomaso Duso, am Dienstag. "Damit kann die Deutsche Post andere Geschäftsbereiche zum Nachteil des Wettbewerbs mitfinanzieren." Zudem sollten die Kundinnen und Kunden nur "notwendige Lasten tragen".
Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Post eine Erhöhung des Portos auf Briefe von rund 20 Prozent und auf Pakete von Privatkunden von fast elf Prozent erlaubt. Das Unternehmen schöpfte diese Möglichkeiten aus. Ein Standardbrief kostet so ab Januar 20 Cent mehr. Die Post verwies auf die sinkende Briefmenge bei zugleich steigenden Personal-, Energie- und Sachkosten.
Der Wettbewerbsexperte Duso warf der Bundesnetzagentur vor, zu viele Kosten der Deutschen Post als sogenannte Lasten anzuerkennen. "Wir haben bereits in unserem Postgutachten 2025 empfohlen, diese Lasten strenger zu prüfen", erklärte er. "Die Bundesnetzagentur hat sich zwar intensiv mit unseren Empfehlungen befasst - umgesetzt hat sie leider keine davon." Die Folge sei nun ein überhöhtes Porto.
Wirtschaft
Monopolkommission kritisiert Portoerhöhung der Deutschen Post
- AFP - 3. November 2026, 10:51 Uhr
Die Monopolkommission hat die starke Portoerhöhung der Deutschen Post kritisiert. 'Aus unserer Sicht dürfte das Porto nicht so stark steigen', erklärte der Vorsitzende des Beratungsgremiums der Bundesregierung, Tomaso Duso, am Dienstag.
Weitere Meldungen
Die Krise in der Autoindustrie kostet erneut Arbeitsplätze: Der Autozulieferer Schaeffler mit Sitz in Herzogenaurach kündigte am Dienstag den Abbau von 3460 Stellen in Europa
MehrDie EU-Kommission hat die chinesische Übernahme am deutschen Elektrohändler Mediamarkt-Saturn genehmigt. Der chinesische Konzern JD.com dürfe die Mehrheitsanteile an der
MehrKeine Abstriche beim Weihnachtsfest: Trotz gestiegener Kosten und teils getrübter Konsumstimmung wollen die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ihre Geschenkausgaben in diesem
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Den rund 21 Millionen gesetzlich versicherten Rentnern steht auch im kommenden Jahr eine Rentenerhöhung von mehr als vier Prozent in Aussicht.
MehrPotsdam (dts Nachrichtenagentur) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) begrüßt die LEAG-Zuschläge in der ersten Ausschreibungsrunde der Kraftwerksstrategie,
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat nach den angekündigten Werksschließungen von Schaeffler an
Mehr














